Vorbild: Reihe Gt 2 x 4/4 der Königlich Bayerischen Staatsbahnen (K.Bay.Sts.B),
Achsfolge D'D h4v, Baujahr ab 1913. Einsatz: schwerer Schiebedienst auf steilen
Strecken
Modell: Epoche I,
Nachbildung der 1. Bauserie von 1913, Fahrgestell und Aufbau aus Metalldruckguss, mit digitaler Schnittstelle, 5-poliger Motor, 4 Achsen über Kuppelstangen angetrieben,
4 Haftreifen, gute Kurvengängigkeit durch
gelenkig miteinander verbundenen Treibradgruppen,
Kupplungsaufnahme nach NEM
und Kinematik für Kurzkupplung.
LüP 203 mm.
Dieses Modell wird nur 2003
in einer einmaligen Serie für die Märklin-Händler-Initiative gefertigt.
Speziell für drei bayerische Steilstrecken (Neuenmarkt - Marktschorgast, Laufach -
Heigenbrücken und Probstzella - Rothenkirchen) wurde eine Lokomotive benötigt, die den langen Rampen mit Steigungen von bis zu 25‰ gewachsen war, da die bisher eingesetzten
Maschinen nicht mehr die nötige Zugleistung erbrachten.
Maffei erhielt daher den Auftrag zur Konstruktion
einer leistungsstarken Tenderlokomotive, deren maximale Achslast 15,5 t aber nicht übersteigen durfte. Resultat war eine D'D h4v
Tenderlokomotive in Gelenkbauweise der Bauart "Mallet", die trotz einer Maschinenlänge
von 17.700 mm über Puffer eine gute Kurventauglichkeit garantierte. Die erste Serie Gt x 4/4 wurde ab 1913 mit 15 Lokomotiven ausgeliefert. In zweiter Serie
folgten ab 1922/23 noch weitere 10 Exemplare. In der damaligen Zeit galt die Mallet-Tenderlokomotive als die größte und leistungsstärkste Maschine Europas.
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